Pressemitteilung Grundsteuererhöhung

Politik, die rechnen kannPressemitteilungen21. September 2019

Nein zur Grundsteuererhöhung! 

Oberursel, 19.09.2019

Und wieder werden die Bürgerinnen und Bürger zu Kasse gebeten. Auf unverantwortliche Weise und in unverschämter Höhe. Die von der Oberurseler Stadtführung geplante Anhebung des Grundsteuer- hebesatzes trifft alle: Eigentümer und Mieter, wirklich jeden Menschen, der in Oberursel wohnt. Je nach Wohnsituation sind es bis zu 100 Euro im Monat mehr, die die Stadt verlangt. Wenn ein Parkhaus teurer wird, kann man Bus oder Rad fahren. Anders bei der Grundsteuer. Ihr kann niemand entkommen. Sie ist nicht durch verändertes Verhalten oder andere Maßnahmen beeinflussbar. Die FDP-Fraktion ruft zum entschiedenen Widerstand auf.

Mit der vorgeschlagenen Erhöhung des Hebesatzes von 595 auf 880 Punkte läge Oberursel im Spitzenfeld der Gemeinden in Deutschland. Weit vor München oder Berlin. Noch erschreckender ist es, wenn man sich die Steigerungsraten der letzten Jahre anschaut. Seit 2011 wäre der Grundsteuerhebesatz in Oberursel um mehr als 250% gestiegen. Zum Vergleich: Die Inflationsrate für diesen Zeitraum betrug 12,2%.

Katja Adler, Fraktionsvorsitzende der FDP in der Bürgerschaft: „Wir sagen Nein zur Grundsteuerer- höhung. Die Stadt soll ihre Hausaufgaben machen, einen Haushalt aufstellen, der den Möglichkeiten der Stadt entspricht. Und nicht den Bürgerinnen und Bürgern in die Tasche greifen.“

Am Mittwoch, den 25.9.2019 um 19 Uhr ist Bürgerversammlung im Rathaus. Hier wird der Haushalt vorgestellt. Die FDP-Fraktion ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf. Katja Adler: „Wir brauchen Sie, um diesen unverschämten Griff in unsere Tasche noch zu verhindern. Kommen Sie zur Bürgerversammlung, informieren Sie sich und sagen Sie den Verantwortlichen die Meinung.“